Diabetes-Warnhund

2014 lebten allein in Deutschland 6 Millionen Menschen mit Diabetes. Der Diabetikerwarnhund dient als Hilfsmittel, um Schwankungen des Blutzuckerspiegels zu erkennen und anzuzeigen. Mit Hilfe des Hundes werden daher Unter- und Überzuckerungen schneller erkannt, so dass ihnen entgegengewirkt werden kann.

Auch Begleiterkrankungen, wie Erblindung, Dialysepflichtigkeit oder sogar Amputationen werden minimiert, da der Hund auch unentdeckte, kleinere Unter- und Überzuckerungen erkennen kann.

Für Eltern mit einem an Diabetes erkranktem Kind ist ein Warnhund eine enorme Entlastung. Wenngleich der Hund keine Blutzuckermessung ersetzt, so deckt er dennoch auch Blutzuckerschwankungen außerhalb der Routinemessungen auf.

 

 

Welcher Hund ist geeignet?

 

Im Gegensatz zu z.B. Blindenführhunden oder Behindertenbegleithunden haben Diabetes-Warnhunde keine „festen Arbeitszeiten“. Blindenführhunden gibt man Kommandos, die diese ausführen sollen. Diabeteswarnhunde dagegen sollen ohne vorherige Anweisung anzeigen und das am Besten 24 Stunden am Tag.

Daher sollte man genau überlegen, was für einen Hund man sich anschafft.

Jede Rasse; jeder Hund hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Auswahl sind folgende Eigenschaften von Vorteil:

 

- der Hund ist arbeitsfreudig und besitzt einen „Will-to-Please“; d .h. dass er dem Menschen gefallen möchte.

- Um die Gerüche zu differenzieren eignet sich eigentlich jeder Hund mit einem gesunden Riechorgan. Allerdings sollte man bei der Vorauswahl bedenken, dass sich die Anzahl der Riechzellen bei einzelnen Rassen enorm unterscheiden können. Eine flache Nase, wie z. B. beim Mops ist zudem eher hinderlich.

 

- Außerdem sollte der Hund nicht zu „schüchtern“ sein, denn er benötigt auch Durchsetzungsfähigkeit um seinen Besitzer auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen. In Alltagssituationen sollte er gelassen sein und zugleich immer genug Aufmerksamkeit zeigen

 

Es muss sich nicht um einen Rassehund handeln. Auch ein Mischling kann ein zuverlässiger Diabetiker-Warnhund werden. Doch schaue dir das Wesen des Hundes genau an.

 

Vielleicht hast du ja bereits einen Hund zu Hause und überlegen diesen auszubilden. Auch das ist natürlich möglich!

 

 

 

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